Test: Mountainbiken mit Kind – die besten Fahrradanhänger, Teil 1

Gastbeitrag von Mirjam und Philipp

Mountainbiken mit den Kleinen, geht das? Und wie das geht! Besonders gut lässt sich eine sanfte Tour zu schönen Ausflugszielen in den Bergen mit einem sportlichem Kinderfahrradanhänger planen. Auf dem Anhängermarkt gibt es Modelle, die dafür durchaus geeignet sind: Mit Stoßdämpfern, ausgepolsterten Sitzen und Sonnendeck werden die Kids fast wie auf Wolken getragen. Natürlich gäbe es auch den klassischen Kindersitz –  die Erschütterung  bei Stock und Stein möchte man seinen Kindern aber nicht zumuten.

Test Mountainbike-Fahrradanhänger
Auf Tour mit Kind/ © kinderfahrradanhaengertest.de

Wir, Mirjam und Philipp, sind seit ein paar Jahren absolute Fahrradanhänger-Begeisterte. Damit sind wir mobil und wir können unseren sportlichen Hobbies nachgehen. Ob beim Joggen, Wandern oder eben Montainbiken – unsere Tochter ist mit Begeisterung immer dabei.

Das Angebot an Fahrradanhängern ist groß, man kann schnell den Überblick verlieren. Wir möchten drei Modelle vorstellen, die sich besonders gut zum Mountainbiken eignen:
Vorweg noch die Kriterien, die beim Mountainbiken mit dem Kinderanhänger besonders wichtig sind:
  •     gute Federung
  •   niedriges Gewicht
  •     guter Sitz
  •    vernünftige Reifen

Chariot CX 1, der Klassiker

Wer hat noch nicht von Chariot gehört? Der Markenführer aus Kanada produziert Anhänger der obersten Qualität. Der Preis lässt einen das gleich spüren, allerdings spricht die Haltbarkeit für sich. Wenn die Kinder einmal ausgewachsen sind und selbst radeln können, kann der Chariot einfach Gebraucht verkauft werden – der Wiederverkaufswert bleibt hoch.
Der Chariot CX 1 ist ein sportliches Multikfunktionsmodell für ein Kind. Unsere Freunde fahren das Luxusschiff seit etwa zwei Jahren und sind begeistert. Die CAS-patentierte Federung gehört zu den Chariot-Spezialitäten und kann auf das Gewicht ihres Kindes angepasst werden.
Der Chariot CX 1 in der Joggingausstattung/ © Chariot Herstellerfoto


Das Grundgewicht  des Gefährts ist mit 13,5 kg nicht das leichteste Modell, gehört aber immer noch zur Chariot Sportkategorie. Er kann mit Kind und Kegel bis 34 kg beladen werden. Der Sitz ist bestens gepolstert. Was wir besonders gut finden ist das der Innenraum extra Platz für den Helmbereich mit einplant, das ist nicht immer üblich und gerade beim Mountainbiken ist ein Helm einfach ein Muss.
 
Bei den Reifen handelt es sich um die Standard Chariot Reifen. Diese reichen unserer Meinung für eine Mountainbiketour mit Teer- oder Kiesweg aus. Die Qualität der Materialien und Verarbeitung ist kaum zu übertreffen – trotzdem empfehlen wir immer einen Ersatzschlauch dabei zu haben. 

Gegen Sonnenbrand, den sich Kinder in den Bergen schnell holen können, schützt der UV-Sonnenschutz, der ist seitlich integriert und mit einem Reisverschluss zu öffnen. Die Reflektoren sind etwas spärlich, da könnte man aufstocken. Alle Chariotmodelle haben Ausbaufunktionen zum Jogger, Fahrradanhänger, Skischlitten, Buggy und Wanderwagen.
 
Der Preis liegt bei etwa 799 Euro. Sein großer Bruder Chariot CX 2 für zwei Kinder liegt bei 999 Euro. Wir selbst haben, wie auch Ute von Zwerg am Berg, den etwas günstigeren Chariot Cougar, welcher ohne extra Bremse daherkommt. Für unsere sanften Bergfahrten erfüllt der auch seinen Zweck!
 

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